#21 Gebärdensprachpoesie und Storytelling by Susanne Genc – in DGS auf deafmedia.de

21. Folge Gebärdensprachpoesie und Storytelling by Susanne Genc – in DGS auf deafmedia.de
Originalton; „Visuelle Sendung“: Keine Sprecher/in, Untertitelt sind nur die Moderationen – nicht die Poesien & Storys.

Ein weiterer Griff aus Marco Lipski´s Filmschatztruhe:

Gebärdensprachpoesien und Storytelling von Susanne Genc. Seit den 1990er Jahren gab es kaum eine taube Frau im deutschsprachigen Raum, die ein derartiges Talent hat wie diese Frau. Sie ist eine Verwandlungskünstlerin und gewann in Ihrer Laufbahn Duzende Kostümwettbewerbe. Ob als Kaberettistin, klassische Schauspielerin oder (wie hier) im Storytelling und Gebärdensprachpoesie, Susannes Talet ist einmalig. Man nannte sie ehrfürchtig: Die weibliche Gunter Puttrich-Reignard (alias Gunter Trube). Selbst wenn eine andere hörgeschädigte Frau ein derartiges Talent hat oder hätte wie sie, wird sie niemals dieses Lächeln haben wie unsere Susanne. Der Regisseur Jörg Fockele fasste es in einem Satz zusammen: „Susanne hat ein Stargesicht!“ Bernard Bragg und Marco Lipski sagten über sie: „Wenn Emmnauelle Laborit die Frau ist, der die Sonne aus dem Herzen lacht (= Ihr Gebärdenname), dann ist Susanne die Frau deren Sonne aus dem Antlitz lacht!“ Sie gewann zweimal das DeGeTh-Festival in München und ist Trägerin einer Silbernen und einer „Goldenen Hand“ (Gebärdensprachfestival Berlin).
Heute präsentierne wir Euch drei Ihrer bekanntesten Solowerke: „Ziel zum Turm“, „Titanic“ und „Der Regenbogengott“. Als Bonus haben wir noch die 3-Minuten-Version von „Titanic“ reingeschnitten. Mit dieser Version Gewann Susanne 2002 das Gebärdensprachfestival in Berlin.
Wir hoffen diese Sendung wird ein paar gehörlose Nachwuchskünstler/innen, aber vor allem Mädchen und Frauen inspirieren. Ebenso empfehlen wir Gehörlosenpädagogen Susannes Poesien & Storys als Unterrichtsmaterial zu nutzen.

Ein Film von Marco Lipski
Postproduktion: Marco Lipski & Jan Sell

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