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Warum Deafmedia.de?


Die Internetadresse www.deafmedia.de gibt es schon sehr lange. Seit den 90er Jahren, wurden dort immer wieder künstlerische Werke veröffentlicht, u.a. Bühnenaufzeichnungen von Pantomimen- & Zauberer-Auftritten, Gebärdensprachtheater, Operetten mit Gebärdensprache, Kurz-Spielfilme, Interviews, Veranstaltungen u.v.m.

Heute ist Deafmedia.de eine Jugend- & Bildungssendung in Gebärdensprache (DGS, aber aus IS), dessen Träger das Zentrum für Kultur und visuelle Kommunikation Gehörloser in Berlin und Brandenburg e.V. (kurz: ZfK, www.zfk-bb.de) ist. Die Idee für das Konzept und die Umsetzung, stammt von Uwe Schönfeld, Marco Lipski und Lars Neuhaus. Gefördert wird diese Sendung von der Aktion Mensch.

Die Redaktion (oder eher chemische „Reaktion“):
Wir sind eine winzig kleine Redaktion im Herzen Berlins und vor allem eins: „chaotisch“ – das allerdings NUR, weil wir einen Mangel an professionellen finanziellen und personalbedingten Kapazitäten haben. Dafür arbeiten wir mit dem Herz am Rechten Fleck und nehmen das Wort INKLUSION sehr ernst. Nur deshalb arbeiten bei, mit und für uns (zu 80% ehrenamtlich) eine Handvoll „bunter Hunde“: Blutige Amateure, leidenschaftliche Profis, Praktikantinnen & Studenten, Quereinsteiger & (bald fliehende) Aussteiger, stocktaube wie stockhörende Menschen, Frischfleisch-Jugendliche und Sesselpupser-Senioren, Analphabeten wie Alphabeten und keine Alpha-Tiere die nur Beten (das die nächste Sendung klappt).

Studio & Au(!)dio:
Unser Tonmischungsraum befindet sich direkt über dem lautesten Disco-Club der Stadt, – unsere Sprecher/innen rülpsen schon mal unbewußt (oder auch nicht?) in unsere überempfindlichen Mikros und wir tauben Techies bekommen nix mit, – mitten im Studio „On Air“ platzt die Küchenhilfe des Gehörlosenzentrums in die Green Box Szene und will ihre Euros für´s Mittagessen.

Trotzdem: Das Leben ist schön. *händeräusper*
… und Deafmedia? Nach dem Mittwoch ist vor dem Mittwoch und der nächste Mittwoch kommt bestimmt.
Spannend wie es hier zugeht, wäre das eigentlich ein Titel für den nächsten James Bond Film: „wednesdays never dies“…
Ach, wäre doch Sheena Eastons gekreische bei „For Your Eyes Only“ die Nationalhymne der Gehörlosenkultur.